Ein polnisches Gericht hat kürzlich eine Genehmigung für den Bau eines mittelalterlich inspirierten Schlosses in einem EU-geschützten Wald aufrechterhalten. Diese Entscheidung beendet einen langwierigen Rechtsstreit um das Projekt, obwohl parallel dazu noch strafrechtliche Verfahren gegen die Verantwortlichen laufen.
Kritiker des Bauvorhabens argumentieren, dass der Bau nicht nur die Umwelt schädigt, sondern auch gegen EU-Natur- und Umweltschutzrichtlinien verstößt. Die Genehmigung wird als erheblicher Rückschlag für den Naturschutz in Polen angesehen, wo immer wieder Konflikte zwischen wirtschaftlichen Interessen und Umweltbelangen auftreten.
Das Projekt hat auch internationale Aufmerksamkeit erregt, da es in einem Gebiet liegt, das für seine Biodiversität bekannt ist. Umweltaktivisten haben bereits angekündigt, gegen die Entscheidung zu protestieren und fordern ein Umdenken in der polnischen Umweltpolitik.
Quellen: Notes from Poland