Griechische Polizei setzt maskierte Migranten für illegale Pushbacks ein

Die griechische Polizei steht erneut im Fokus von Menschenrechtsverletzungen. Wie die BBC berichtet, werden seit mindestens 2020 maskierte Migranten eingesetzt, um andere Migranten gewaltsam über die Grenze zurückzuschieben. Diese sogenannten ‚Pushbacks‘ sind illegal und werden von Menschenrechtsorganisationen scharf kritisiert.

Die maskierten Migranten sollen dabei gezielt rekrutiert worden sein, um die Identität der Beteiligten zu verschleiern und die Verantwortung von den Behörden abzulenken. Diese Vorgehensweise hat international Empörung ausgelöst und wirft Fragen nach der Einhaltung von Menschenrechten in Griechenland auf.

Internationale Reaktionen

Die EU-Kommission hat bereits angekündigt, die Vorwürfe zu untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen gegen Griechenland einzuleiten. Menschenrechtsorganisationen fordern eine sofortige Einstellung der Pushbacks und eine unabhängige Untersuchung der Vorfälle.

Quellen: BBC News – World, BBC News – Europe