Das Kreuzfahrtschiff ‚Hondius‘, das aufgrund eines Hantavirus-Ausbruchs vor der Küste von Kap Verde festsaß, darf nun die Kanarischen Inseln ansteuern. Die spanischen Behörden gaben bekannt, dass das Schiff mit fast 150 Personen an Bord zu den Inseln fahren kann, nachdem erste medizinische Evakuierungen durchgeführt wurden.
Am Mittwoch wurden drei Personen mit Verdacht auf Hantavirus, darunter ein 56-jähriger britischer Arzt, evakuiert. Diese Maßnahme wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt, die die Situation als kritisch einstuft.
Die Ankunft des Schiffes in Spanien sorgt unter den Einheimischen, insbesondere auf Teneriffa, für Besorgnis und Erinnerungen an die COVID-19-Pandemie. Die spanische Regierung sieht sich mit einer Welle der Kritik konfrontiert, da Anwohner befürchten, dass sich die Situation wiederholen könnte.
Die spanischen Behörden haben jedoch betont, dass alle notwendigen Maßnahmen ergriffen werden, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Während die Vorbereitungen zur Ankunft des Schiffes laufen, bleibt die Gesundheitslage angespannt.
Quellen: The Guardian, France 24, FAZ Online