Hitzewelle in Frankreich: Gesundheitsrisiken in Paris steigen

Frankreich ist von einer intensiven Hitzewelle betroffen, die Temperaturen von bis zu 39 Grad Celsius erreicht und die öffentliche Sicherheit gefährdet. Besonders in Paris, wo die Temperaturen in den letzten Tagen unerträglich hoch waren, hat Bürgermeister Emmanuel Gregoire auf die kritische Lage hingewiesen. Er berichtete von einem Anstieg der Sterblichkeit, der durch die extremen Wetterbedingungen verursacht wurde, ohne jedoch genaue Zahlen zu nennen.

Die hitzebedingten Belastungen zeigen sich auch in den Notrufzentralen der Stadt, wo die Anrufe nach medizinischer Hilfe und Feuerwehrinterventionen stark zugenommen haben. Laut Gregoire sind „fast alle unsere Indikatoren in einem kritischen Zustand“, was die Dringlichkeit der Situation unterstreicht.

Besonders besorgniserregend sind die Bedingungen für Bewohner von Dachwohnungen, die unter den extremen Temperaturen leiden. Die charakteristischen Zinkdächer von Paris speichern die Hitze und machen das Wohnen in diesen Räumen zur Herausforderung. Viele dieser Wohnverhältnisse sind schlecht belüftet, was die Gesundheitsrisiken weiter erhöht.

Die Behörden raten den Bürgern, in den heißesten Stunden des Tages drinnen zu bleiben und ausreichend Wasser zu trinken. Diese Hitzewelle hat nicht nur gesundheitliche Auswirkungen, sondern stellt auch eine Belastung für die Infrastruktur dar, da die Nachfrage nach Energie zur Kühlung steigt.

Quellen: The Guardian, France 24