IMF warnt: Großbritannien könnte größter Verlierer des Iran-Konflikts werden

Der Internationale Währungsfonds (IMF) sieht Großbritannien als größten wirtschaftlichen Verlierer des eskalierenden Iran-Konflikts unter den G7-Staaten. Die Auswirkungen könnten das Land besonders hart treffen, warnt die Organisation in ihren aktuellen Prognosen.

Finanzministerin Rachel Reeves befindet sich derzeit beim IMF, hat aber nach Einschätzung von Beobachtern wenig Spielraum, die negativen Vorhersagen zu entkräften. Die Eskalation im Persischen Golf drohe nicht nur eine globale Rezession auszulösen, sondern besonders die britische Wirtschaft zu belasten.

Mehrfache Belastungen für UK-Wirtschaft

Experten führen die besondere Betroffenheit Großbritanniens auf mehrere Faktoren zurück: die Abhängigkeit von globalen Lieferketten, die sensible Lage des Finanzsektors und die bereits angespannte Haushaltslage. Der IMF hatte zuletzt das britische Wachstum für 2026 nach unten korrigiert.

„Die Kombination aus Energiekrise, Handelsstörungen und Investitionsrückgang trifft Großbritannien im perfekten Sturm“, analysiert eine IMF-Quelle. Die Regierung müsse sich auf schwierige wirtschaftliche Zeiten einstellen, so die Warnung.

Quellen: The Guardian