Irish Nurses and Midwives Organisation fordert Maßnahmen gegen Lebenshaltungskosten

Die Irish Nurses and Midwives Organisation (INMO) hat am 7. Mai 2026 eine Notmotion verabschiedet, um auf die wachsenden Herausforderungen durch die steigenden Lebenshaltungskosten für Pflegekräfte und Hebammen aufmerksam zu machen. Diese Entscheidung fällt in eine Zeit, in der viele Beschäftigte im Gesundheitssektor mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert sind, die ihre berufliche Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Die INMO fordert von der irischen Regierung sofortige Maßnahmen, um die Löhne und Arbeitsbedingungen der Pflegekräfte zu verbessern. Aufgrund der Inflation und der steigenden Kosten für Grundbedürfnisse, wie Wohnen und Lebensmittel, haben viele Pflegekräfte das Gefühl, dass ihre Gehälter nicht mehr ausreichen, um ein angemessenes Leben zu führen. Die Organisation betont, dass die Unterstützung der Pflegekräfte entscheidend ist, um die Qualität der Gesundheitsversorgung in Irland aufrechtzuerhalten.

Die Situation wird durch die bereits bestehenden Herausforderungen im Gesundheitswesen verschärft, die durch die COVID-19-Pandemie weiter belastet wurden. Viele Pflegekräfte sehen sich gezwungen, Überstunden zu leisten oder zusätzliche Jobs anzunehmen, um über die Runden zu kommen, was zu einer erhöhten Belastung und einem höheren Risiko für Burnout führt. Die INMO hat angekündigt, die Regierung kontinuierlich unter Druck zu setzen, um die notwendigen Veränderungen zu bewirken.

Quellen: RTE News