In der Nähe von Athen kam es am Dienstag zu einem tödlichen Unfall, als zwei Löschhubschrauber während der Bekämpfung von Waldbränden in der Region kollidierten. Die Besatzung eines der Hubschrauber, bestehend aus einem Griechen und einem Dänen, starb bei dem Unglück. Laut Berichten war die Feuerwehr mit extremen Bedingungen konfrontiert, da Winde von bis zu 130 km/h die Flammen anheizten und die Löscharbeiten aus der Luft gefährlich machten.
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis äußerte sich zu den schwierigen Bedingungen, unter denen die Feuerwehrleute arbeiten mussten. „Diese sind extrem schwierige Tage für unser Land“, sagte er und lobte die unermüdlichen Bemühungen der Einsatzkräfte.
Die Region Attika, die nahe Athen liegt, ist in den letzten Tagen von mehreren Waldbränden betroffen, was zu umfangreichen Evakuierungen und Notfalleinsätzen geführt hat. Die Feuerwehren kämpfen gegen die rasch wachsenden Brände, die durch die vorherrschenden Wetterbedingungen angeheizt werden. Die Tragödie mit den Hubschraubern hat die ohnehin schon angespannte Situation weiter verschärft.
Quellen: Welt Online, The Independent, Politico Europe