Kreml distanziert sich von Orbán nach dessen Wahlniederlage in Ungarn

Die russische Regierung hat sich nach der historischen Wahlniederlage von Viktor Orbán in Ungarn von dem langjährigen Verbündeten distanziert. Laut einer Erklärung des Kreml seien Präsident Wladimir Putin und Orbán niemals Freunde gewesen. Diese Aussage kommt nachdem Orbán, der als enger Verbündeter Russlands und Unterstützer von Putins Politik galt, in Ungarn eine deutliche Niederlage erlitten hat.

Politische Wende in Ungarn

Orbáns Niederlage markiert eine politische Wende in Ungarn, das sich nun stärker in die europäische Gemeinschaft integrieren könnte. Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat versprochen, demokratische Standards wiederherzustellen und die Beziehungen zur EU zu stärken.

Russlands Reaktion

Die Distanzierung des Kremls von Orbán zeigt, wie schnell sich politische Allianzen ändern können. Russland scheint sich auf eine neue politische Landschaft in Europa einzustellen, in der Orbáns Einfluss deutlich geschwächt ist.

Quellen: The Independent, France 24