In einer überraschenden Wendung hat das US-amerikanische Start-up Lyten die Überreste des gescheiterten schwedischen Batteriezellherstellers Northvolt in Schleswig-Holstein für 60 Millionen Euro übernommen. Die Übernahme erfolgt nach der Insolvenz von Northvolt, das mit hohen Staatsförderungen eine riesige Fabrik zur Produktion von Batteriezellen errichten wollte.
Lyten plant, die bestehenden Anlagen zu nutzen, um eigene innovative Batterietechnologien zu entwickeln und könnte damit neue Arbeitsplätze in der Region schaffen. Experten sehen in dieser Übernahme nicht nur eine Chance für Lyten, sondern auch einen bedeutenden Schritt in der Förderung der Elektromobilität in Deutschland.
Die Übernahme der Northvolt-Reste könnte zudem als Signal für weitere Investitionen in den Bereich der nachhaltigen Energien und der Elektromobilität gelten. Es bleibt abzuwarten, wie Lyten die Technologie und Infrastruktur von Northvolt nutzen wird, um seine eigenen Ziele zu erreichen.
Quellen: Spiegel Online