In Norwegen wurde Marius Borg Høiby, der Stiefenkel von König Harald V., wegen mehrfacher Vergewaltigung und häuslicher Gewalt zu vier Jahren Haft verurteilt. Dieser Fall hat in der norwegischen Gesellschaft eine Diskussion über das Thema Einwilligung in der digitalen Ära angestoßen, insbesondere in einem Land, das sich selbst als eines der geschlechtergerechtesten der Welt bezeichnet.
Die Verurteilung hat nicht nur die Medien beschäftigt, sondern auch die öffentliche Wahrnehmung von sexualisierter Gewalt geschärft. Viele fordern nun eine tiefere Auseinandersetzung mit den Themen Einwilligung und Verantwortung, insbesondere in einer Zeit, in der digitale Medien und soziale Netzwerke einen immer größeren Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen haben.
Quellen: The Guardian