Meloni weist Trumps Vorwürfe zurück: ‚Völlig frei erfunden‘

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni hat die jüngsten Äußerungen des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump scharf zurückgewiesen. Trump hatte behauptet, Meloni habe ihn während des G7-Gipfels in Hiroshima um ein Foto ‚angefleht‘. Meloni bezeichnete diese Aussagen als ‚völlig frei erfunden‘ und wies darauf hin, dass solche Falschaussagen nicht nur ihr, sondern auch der politischen Beziehung zwischen den USA und Italien schaden.

Der Vorfall ereignete sich während des G7-Gipfels, bei dem Meloni und Trump offenbar ein freundlicheres Verhältnis pflegten. Dennoch führte Trumps Behauptung zu Spannungen, und Melonis Außenminister hat eine für diese Woche geplante Reise in die USA abgesagt. Diese Entscheidung könnte potenziell negative Auswirkungen auf die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben.

Der italienische Außenminister äußerte sich besorgt über die Situation und betonte, dass solche Äußerungen nicht im besten Interesse der Beziehungen zwischen Italien und den USA sind. Meloni selbst hat in der Vergangenheit wiederholt betont, wie wichtig die transatlantischen Beziehungen sind, und machte deutlich, dass sie an einem konstruktiven Dialog interessiert ist.

Quellen: France 24, ARD Tagesschau