Norwegen arbeitet an Gesetzesentwurf für sozialen Medien-Schutz

Die norwegische Regierung hat heute früh bekannt gegeben, dass sie an einem Gesetzesentwurf arbeitet, der die Nutzung von sozialen Medien für Personen unter 16 Jahren verbieten soll. Dieses Vorhaben ist Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Sicherstellung der Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im digitalen Raum.

Die Ministerin für digitale Entwicklung hat betont, dass die Verantwortung für die Altersverifikation klar bei den Technologieunternehmen liegen soll. Diese müssen sicherstellen, dass nur Nutzer, die das erforderliche Alter erreicht haben, Zugang zu sozialen Plattformen erhalten. Dies ist eine Reaktion auf die zunehmenden Bedenken hinsichtlich der Auswirkungen von sozialen Medien auf die psychische Gesundheit junger Menschen.

Norwegen folgt mit diesem Schritt dem internationalen Trend, bei dem immer mehr Länder Maßnahmen ergreifen, um Kinder vor den Risiken des Internets zu schützen. Die Diskussion über die Regulierung von sozialen Medien und den damit verbundenen Schutz von Minderjährigen wird weiterhin intensiv geführt.

Der Gesetzesentwurf wird voraussichtlich im Laufe des Jahres 2026 in das Parlament eingebracht, und die Regierung rechnet mit einer breiten öffentlichen Debatte über die neuen Regelungen.

Quellen: The Local Norway, heise online