Norwegen hat am Montag, den 13. April 2026, sein renoviertes Regierungsviertel in der Innenstadt von Oslo wiedereröffnet. Die Gebäude waren vor fast 15 Jahren, am 22. Juli 2011, durch eine Bombe des Massenmörders Anders Behring Breivik schwer beschädigt worden.
Der Anschlag auf das Regierungsviertel war der Auftakt zu Breiviks Terrorattacke, bei der er anschließend auf der Insel Utøya 69 Menschen, vorwiegend Jugendliche, ermordete. Die Renovierung des historischen Komplexes dauerte mehrere Jahre und kostete umgerechnet etwa 1,2 Milliarden Euro.
Symbol der Demokratie
Die Wiedereröffnung wurde von Ministerpräsident Jonas Gahr Støre als wichtiges Symbol für die norwegische Demokratie bezeichnet. „Diese Gebäude stehen für unsere Werte und unsere Widerstandsfähigkeit“, erklärte Støre während der Zeremonie. Teile des Komplexes wurden modernisiert, während andere Bereiche bewusst im Originalzustand belassen wurden, um an die Ereignisse von 2011 zu erinnern.
Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Regierungsviertel wurden deutlich verstärkt. Zugleich betonten die Verantwortlichen, dass das Gebäude trotzdem für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben soll. „Wir wollen keine Festung bauen, sondern einen offenen Ort der Demokratie“, so ein Sprecher der Regierung.
Quellen: The Local Norway