Öffentliche Konsultation zur umstrittenen WWII-Gedenkstätte in Budapest

Die Stadt Budapest hat heute eine öffentliche Konsultation zu der umstrittenen Gedenkstätte für die deutsche Besatzung im Szabadság Platz eingeleitet. Bürgermeister Gergely Karácsony hat den Bürgern die Möglichkeit gegeben, ihre Meinungen zu äußern, da das Denkmal als irreführend betrachtet wird und die Rolle Ungarns im Holocaust verzerrt darstellt.

Das Denkmal wurde 2014 errichtet und steht seitdem in der Kritik. Viele Historiker und Bürger sind der Meinung, dass es die Verantwortung Ungarns für die Verfolgung der Juden während des Zweiten Weltkriegs nicht ausreichend anerkennt. Karácsony fordert eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Geschichte und möchte, dass die Stimmen der Bürger in die Entscheidung über das Schicksal des Denkmals einfließen.

Die Konsultation wird von zahlreichen Veranstaltungen und Diskussionen begleitet, die darauf abzielen, die öffentliche Meinung zu diesem sensiblen Thema zu erfassen. Die Ergebnisse der Konsultation sollen in die zukünftige Entscheidung über das Denkmal einfließen.

Quellen: Daily News Hungary