In einem dramatischen Schritt haben zwölf Spielerinnen der österreichischen Eishockey-Nationalmannschaft einen Streik angekündigt, um auf die unhaltbaren Bedingungen aufmerksam zu machen, unter denen sie trainieren und spielen müssen. Die Spielerinnen beklagen nicht nur unzureichende finanzielle Mittel, sondern auch eine mangelhafte Versorgung während ihrer Trainingslager.
Die Bedingungen sind alarmierend: Die Athletinnen erhalten lediglich eine Mahlzeit pro Tag und müssen sich mit Etagenbetten und gebrauchter Männerkleidung begnügen. Diese unzumutbaren Umstände haben die Spielerinnen dazu veranlasst, nicht nur ihre Forderungen nach besseren Bedingungen lautstark zu äußern, sondern auch ernsthaft über einen Boykott der bevorstehenden Weltmeisterschaft nachzudenken.
„Genug ist genug“, heißt es in einer Erklärung der Spielerinnen, die auf die Notwendigkeit einer grundlegenden Veränderung im österreichischen Eishockey hinweist. Die Eishockey-Frauen fordern mehr Respekt und Unterstützung von den Verbänden und setzen sich für die Gleichbehandlung im Sport ein.
Die Situation der Eishockey-Nationalmannschaft steht exemplarisch für die Herausforderungen, mit denen viele Athletinnen konfrontiert sind, und wirft die Frage auf, wie ernsthaft es um die Förderung des Frauensports in Österreich bestellt ist.
Quellen: FAZ Online