Die exilierte belarussische Oppositionsführerin Sviatlana Tsikhanouskaya hat die Europäische Union (EU) aufgefordert, ihre Alumina-Exporte nach Russland zu stoppen. In einer Erklärung betonte sie, dass solche Maßnahmen notwendig seien, um den Druck auf die russische Regierung zu erhöhen und den belarussischen Bürgern zu helfen, die unter dem autoritären Regime von Alexander Lukaschenko leiden.
Tsikhanouskaya argumentierte, dass die fortgesetzten Exporte von Alumina, einem wichtigen Rohstoff für die Aluminiumproduktion, Russland finanzielle Mittel zur Verfügung stellen, die zur Unterstützung militärischer Aktivitäten gegen die Ukraine verwendet werden könnten. Sie forderte die EU auf, sich klarer gegen die aggressiven Handlungen Russlands zu positionieren und gleichzeitig die belarussische Zivilgesellschaft zu unterstützen.
Die Forderung nach neuen Sanktionen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Gemeinschaft über weitere Maßnahmen nachdenkt, um den Druck auf Russland zu erhöhen. Die belarussische Opposition sieht in der Unterstützung durch die EU einen entscheidenden Faktor, um die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen im Land zu verbessern und die Menschenrechte zu schützen.
Quellen: RTE News