Die Polizei in Paris hat am Freitag ein kurzfristiges Verbot für eine Kundgebung der iranischen Opposition ausgesprochen, die für Samstag geplant war. Die National Resistance Council of Iran äußerte sich kritisch zu diesem Verbot und bezeichnete die Begründung der Behörden als „absurd“.
Das Verbot wurde mit der Begründung erlassen, dass im aktuellen internationalen Kontext ein Risiko von Gewalt bestehe. Die geplante Demonstration sollte gegen die Hinrichtungen durch das iranische Regime protestieren und war von zahlreichen Unterstützern in Paris erwartet worden.
Die Entscheidung der Polizei hat in der iranischen und der internationalen Gemeinschaft für Aufsehen gesorgt. Kritiker werfen den französischen Behörden vor, die Meinungsfreiheit und das Recht auf friedliche Versammlung einzuschränken, während die Behörden betonen, dass die Sicherheit aller Bürger an erster Stelle stehe.
Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Spannungen zwischen dem Iran und dem Westen erneut zunehmen. Die iranische Opposition hat in den letzten Jahren an Stärke gewonnen, und viele sehen in solchen Kundgebungen eine wichtige Möglichkeit, auf die Menschenrechtslage im Iran aufmerksam zu machen.
Quellen: France 24 – World (2)