Polnische Soldaten von Gericht freigesprochen

Ein polnischer Soldat, der beschuldigt wurde, Schüsse auf eine Gruppe von Migranten abgegeben zu haben, die illegal die Grenze von Belarus überquert hatten, wurde vom Gericht freigesprochen. Der Soldat, der nur als Karol S. identifiziert wurde, war wegen des Missbrauchs seiner Befugnisse und der Gefährdung von Leben und Gesundheit angeklagt worden. Nach der Prüfung der Beweise kam der Richter zu dem Schluss, dass es keine ausreichenden Beweise gab, um eine Verurteilung zu rechtfertigen.

Dieser Vorfall hatte im Vorfeld für erhebliche mediale Aufmerksamkeit gesorgt, da die Situation an der polnisch-belarussischen Grenze in den letzten Jahren immer wieder für Spannungen sorgte. Menschenrechtsorganisationen hatten den Vorfall kritisiert und gefordert, dass die Rechte der Migranten gewahrt werden.

Quellen: Notes from Poland