Prozess um Diebstahl rumänischer Daker-Schätze aus niederländischem Museum beginnt

In den Niederlanden hat am Montag der Prozess um den Diebstahl wertvoller Daker-Schätze aus dem Drents Museum begonnen. Die antiken Artefakte, die zur rumänischen Daker-Kultur gehören, waren im Jahr 2024 gestohlen worden. Der Raub hatte international für Aufsehen gesorgt, da es sich um archäologisch bedeutsame Objekte handelt.

Laut Angaben der Staatsanwaltschaft waren die Diebe nachts in das Museum eingedrungen und hatten die Sicherheitsvorkehrungen überwunden. Die gestohlenen Schätze umfassen unter anderem Goldschmuck und rituelle Gegenstände aus der Zeit der Daker, einem antiken Volk, das auf dem Gebiet des heutigen Rumäniens lebte.

Internationale Zusammenarbeit bei den Ermittlungen

Die Ermittlungen zu dem Fall wurden in enger Zusammenarbeit mit rumänischen Behörden durchgeführt. Experten hatten befürchtet, dass die gestohlenen Artefakte auf dem Schwarzmarkt verkauft werden könnten. Bislang ist jedoch noch unklar, ob alle gestohlenen Objekte wieder aufgetaucht sind.

Der Prozess wird voraussichtlich mehrere Wochen dauern. Die Angeklagten, deren Identitäten noch nicht bekannt gegeben wurden, müssen sich unter anderem wegen schweren Diebstahls und Hehlerei verantworten. Das Drents Museum erhofft sich durch den Prozess weitere Aufklärung über den genauen Ablauf des Diebstahls.

Quellen: Romania Insider