Putin beruft Krisensitzung wegen Treibstoffmangel ein

Russland steht vor einer ernsten Treibstoffkrise, die durch jüngste ukrainische Angriffe auf die Erdölindustrie ausgelöst wurde. Präsident Wladimir Putin hat in einer Krisensitzung eingeräumt, dass das Land unter einem „gewissen Mangel“ an Treibstoff leidet, was durch die wiederholten Angriffe auf die Infrastruktur der russischen Energieversorgung verschärft wurde.

Die Angriffe haben in mehreren Regionen Russlands zu einem signifikanten Mangel an Benzin und Diesel geführt. In vielen staatlichen Verkaufsstellen wurden bereits Rationierungen eingeführt, um die Verfügbarkeit zu sichern. Insbesondere in der sibirischen Region Irkutsk müssen Verbraucher mit einem Limit von 50 Litern pro Kauf rechnen.

Putin bezeichnete die Situation als „schwierige Phase“ und betonte, dass die Probleme „offensichtlich, aber nicht kritisch“ seien. Dennoch fordert die Situation schnelle Maßnahmen, da die Energieversorgung für die Mobilität und Wirtschaft des Landes von entscheidender Bedeutung ist. In der Krisensitzung wurden verschiedene Strategien erörtert, um die Treibstoffversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen.

Die ukrainische Regierung hat die Angriffe als gerechte Vergeltung für die russischen Aggressionen in der Region gerechtfertigt und damit die Spannungen zwischen beiden Ländern weiter angeheizt.

Quellen: ZEIT Online, ARD Tagesschau, Spiegel Online