Russland hat am 24. Mai 2026 eine massive Offensive gegen die Ukraine gestartet, bei der Hyperschallraketen und rund 600 Drohnen eingesetzt wurden. Diese Angriffe richten sich gegen verschiedene Ziele in der Region Kiew, darunter Wasseranlagen, Märkte, Wohngebäude und Schulen. Berichten zufolge kamen mindestens vier Menschen ums Leben, während Dutzende weitere verletzt wurden.
Der Militärexperte Lange äußerte sich besorgt über den Einsatz der Hyperschallrakete „Oreschnik“, die nach Angaben der russischen Regierung in der Lage ist, Ziele in großen Teilen Europas zu treffen. Lange bezeichnete die Angriffe als Kriegsverbrechen und warnte, dass Russland mit diesem Vorgehen versuche, Europa einzuschüchtern.
Die Offensive folgt auf eine Reihe von Drohnenangriffen, die als Reaktion auf die ukrainischen Entwicklungen im Bereich der Drohnentechnologie interpretiert werden. Diese Technologie hat sich seit dem Beginn des Konflikts erheblich weiterentwickelt, was die Situation in der Region weiter destabilisieren könnte.
Die internationale Gemeinschaft hat den Einsatz der „Oreschnik“-Rakete scharf verurteilt, und es wird befürchtet, dass diese Eskalation die Spannungen zwischen Russland und den NATO-Staaten weiter anheizen könnte. Die Bundesregierung hat von einer „rücksichtslose Eskalation“ gesprochen und fordert eine gemeinsame Reaktion der europäischen Länder.
Quellen: ARD Tagesschau, The Independent, The Guardian