Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat sich klar gegen die von Deutschland und Italien geforderte Deregulierung innerhalb der Europäischen Union ausgesprochen. In einer Rede betonte er, dass weniger Gesetze nicht die Lösung für die aktuellen Herausforderungen seien. Stattdessen plädiert Sánchez für eine stärkere Regulierung, um soziale Standards zu wahren und die Rechte der Bürger zu schützen.
Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem viele sozialistische Parteien in Europa nach Wegen suchen, um ihre politische Relevanz zurückzugewinnen. Sánchez‘ Position steht im Widerspruch zu den Bestrebungen einiger Mitgliedstaaten, den bürokratischen Aufwand zu reduzieren und wirtschaftliche Flexibilität zu erhöhen. Er argumentierte, dass ein Abbau der gesetzlichen Rahmenbedingungen potenziell schädlich für die Gesellschaft sein könnte und dass der Schutz sozialer Rechte eine zentrale Rolle in der europäischen Politik spielen sollte.
Sein Appell richtete sich an andere europäische Nationen, sich gemeinsam für ein starkes und reguliertes Europa einzusetzen. Sánchez positioniert sich damit als Verfechter einer sozialeren und gerechteren EU.
Quellen: Euronews