Die Insolvenz des schwedischen Batterieherstellers Northvolt hat in Schleswig-Holstein zu einem Millionenschaden geführt. Der Landesrechnungshof wirft der Landesregierung vor, bei der Förderung des Unternehmens gravierende Fehler gemacht zu haben. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) stellte sich in einem Landtagsausschuss den Vorwürfen und verteidigte die Entscheidungen der Regierung.
Northvolt hatte mit dem Versprechen geworben, eine nachhaltige Batteriefertigung in Europa voranzutreiben, was auch von der schleswig-holsteinischen Regierung unterstützt wurde. Allerdings ist das Unternehmen mittlerweile pleite, was nicht nur für die Investoren, sondern auch für die Politik unangenehme Fragen aufwirft. Günther betonte, dass die Förderung notwendig war, um die Wettbewerbsfähigkeit im Bereich der Elektromobilität zu gewährleisten.
Die Diskussion über die finanzielle Unterstützung von Start-ups und innovativen Unternehmen wird durch diesen Vorfall verstärkt, insbesondere im Hinblick auf die Risiken, die solche Investitionen mit sich bringen. Der Fall Northvolt könnte somit weitreichende Konsequenzen für zukünftige Förderentscheidungen haben.
Quellen: Welt Online