In der spanischen Exklave Ceuta gab es am Wochenende einen Anstieg von Versuchen, die Grenze nach Spanien zu überqueren. Diese Situation wurde durch Gerüchte in sozialen Medien angeheizt, die zu einem erneuten Migrationsansturm auf die nordafrikanische Enklave aufriefen. In Reaktion auf die Situation verstärkten sowohl Spanien als auch Marokko ihre Sicherheitsmaßnahmen.
Auf marokkanischer Seite führten die Behörden Festnahmen durch: Insgesamt wurden 111 Personen aufgegriffen, die versuchten, illegal nach Ceuta zu gelangen. Diese präventiven Maßnahmen scheinen bisher Wirkung gezeigt zu haben, denn das befürchtete Chaos, das an anderen Tagen im Juli herrschte, blieb bislang aus.
Die spanische Regierung beobachtet die Lage aufmerksam und hat erklärt, dass sie bereit ist, weitere Maßnahmen zu ergreifen, falls die Situation eskaliert. Die Sicherheitskräfte in Ceuta sind verstärkt worden, um die Grenze zu schützen und die Stabilität in der Region zu gewährleisten.
Quellen: ARD Tagesschau, The Guardian