In der italienischen Hauptstadt Rom haben am Samstag tausende Menschen für die Remigration von illegalen Einwanderern demonstriert. Die Demonstranten forderten eine drastische Verschärfung der Einwanderungspolitik und skandierten Slogans wie „Illegale Einwanderer rauswerfen“. Die Protestbewegung wurde von der neu gegründeten rechten Partei Futuro Nazionale unterstützt, die mit ihren extremen Ansichten zur Einwanderung in den letzten Wochen für Schlagzeilen sorgte.
Die Proteste zogen Teilnehmer aus verschiedenen Teilen Italiens an und spiegeln die wachsende Unzufriedenheit innerhalb der Bevölkerung mit der aktuellen Einwanderungspolitik wider. Laut Berichten kamen die Demonstranten zum Teil aus Regionen, die besonders von Migration betroffen sind. Gleichzeitig gab es eine Gegenveranstaltung, die mehr Teilnehmer anlockte und für eine offenere Einwanderungspolitik plädierte.
Die Gründung der Futuro Nazionale zeigt, dass die politische Landschaft in Italien sich weiter nach rechts verschiebt. Die Partei nutzt die Ängste der Menschen vor einer steigenden Einwanderung und versucht, diese in politische Unterstützung umzuwandeln. Beobachter warnen vor einer möglichen Radikalisierung der politischen Debatte in Italien und der Gefahr einer weiteren Spaltung der Gesellschaft.
Quellen: Welt Online, Spiegel Online, ZEIT Online