Experten der Vereinten Nationen haben in einem aktuellen Bericht auf die alarmierenden Haftpraktiken in den Gefängnissen Weißrusslands hingewiesen. Mehr als 1.100 politische Gefangene sind derzeit inhaftiert, viele von ihnen sind Opfer der repressiven Maßnahmen, die nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen im Jahr 2020 ergriffen wurden.
In der Analyse wird auf die Misshandlung und die schlechten Bedingungen hingewiesen, unter denen diese Gefangenen leiden. Die UN-Experten fordern die Regierung in Minsk auf, die Rechte der Inhaftierten zu respektieren und die Praxis der willkürlichen Festnahmen zu beenden. Der Bericht hebt hervor, dass die internationale Gemeinschaft nicht wegsehen darf, während diese Menschenrechtsverletzungen weiterhin stattfinden.
Die Situation in Weißrussland bleibt angespannt, und die Gefangenen werden oft unter extremen Bedingungen festgehalten, was zu einem Anstieg von Gesundheitsproblemen und psychischem Stress führt. Die UN-Experten appellieren an die Regierungen weltweit, Druck auf die weißrussische Regierung auszuüben, um eine sofortige Verbesserung der Haftbedingungen und die Freilassung politischer Gefangener zu erreichen.
Quellen: Euronews