Am 30. Juli 2026 berichtete lettisches Fernsehen über einen Anstieg von Spionagefällen in den lettischen Gerichten. Ein Finanzier, der mit der pro-kremlischen Organisation „Baltic Anti-Fascists“ zusammenarbeitete, wurde vor Gericht gestellt. Jevgenijs Okss wurde beschuldigt, Informationen im Interesse Russlands über zwei Personen, die in Lettland leben, gesammelt zu haben.
Die Ermittlungen ergaben, dass Okss auch mit einem Vertreter des russischen Sicherheitsdienstes FSB in Moskau zusammentraf. Diese Vorfälle werfen ein Licht auf die wachsenden Sicherheitsbedenken in Lettland, insbesondere im Hinblick auf die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und den baltischen Staaten.
Die lettischen Behörden haben betont, dass sie entschlossen sind, gegen solche Aktivitäten vorzugehen und die nationale Sicherheit zu schützen. Die Öffentlichkeit wird aufgefordert, verdächtige Aktivitäten zu melden und die Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften zu stärken.
Quellen: LSM.lv English