Afghan Verbündete der USA in Katar gefangen

Mehr als 1.100 ehemalige afghanische Verbündete der US-Streitkräfte und deren Familien leben in Katar unter extremen Umständen. Nachdem sie Afghanistan mit dem Leben entkommen sind, fanden sie sich in einem Zustand des Wartens und der Unsicherheit wieder, gefangen hinter einem Sicherheitszaun auf einem stillgelegten Militärgelände in Doha.

Rasouly, ein ehemaliger Dolmetscher für die US-Streitkräfte, beschreibt das Gefühl der Ohnmacht: „Wir leben alle in extremer Angst, wir fühlen uns im Limbo, nicht nur ich und meine Familie, sondern auch andere Menschen hier.“ Die Situation wird durch das Fehlen eines klaren Auswegs aus Katar verschärft, was zu einer tiefen Verzweiflung unter den Betroffenen führt.

Die US-Regierung hat bisher keine effektiven Lösungen angeboten, um diesen ehemaligen Verbündeten, die im Kampf für die US-Truppen in Afghanistan große Risiken eingegangen sind, zu helfen. Die anhaltende Unsicherheit in der Region und die politischen Entwicklungen erschweren eine mögliche Rückkehr oder Umsiedlung.

Quellen: Al-Monitor