Die afghanische Regierung hat eine umfangreiche Hilfslieferung für die notleidende Bevölkerung im Gazastreifen organisiert. Wie das Informationsministerium in Kabul am Mittwoch mitteilte, wurden 530 Tonnen essentielle Güter über den ägyptischen Grenzübergang Rafah nach Gaza gebracht.
Die Hilfsgüter wurden von einer afghanischen Regierungsdelegation in Ägypten vorbereitet und gekauft. Laut Ministeriumsangaben umfasst die Lieferung Lebensmittel, Kleidung und andere lebensnotwendige Versorgungsgüter, die an 22.000 Familien verteilt werden sollen.
Humanitäre Kooperation über Ägypten
Ägypten spielt als Nachbarland des Gazastreifens eine zentrale Rolle bei der Koordination internationaler Hilfslieferungen in die palästinensischen Gebiete. Der Rafah-Grenzübergang ist einer der wenigen Zugänge zum abgeriegelten Gazastreifen und wird von ägyptischen Behörden kontrolliert.
Die aktuelle afghanische Hilfsaktion unterstreicht die Bedeutung Ägyptens als Drehscheibe für humanitäre Unterstützung in der Region. Die ägyptische Regierung hatte zuletzt mehrfach ihre Bereitschaft bekräftigt, bei der Versorgung der Gaza-Bevölkerung zu helfen.
Quellen: Middle East Monitor