In der Nacht zum 13. September 2026 wurde ein iranisches Frachtschiff in der Nähe von Hengam Island und der Küste von Qeshm Island angegriffen. Berichten zufolge sind mindestens ein Mensch getötet und drei weitere verletzt worden. Mehrere Explosionen wurden in der Umgebung gehört, was die Besorgnis über die Sicherheit in der Straße von Hormus, einem der meistbefahrenen Schifffahrtswege der Welt, verstärkt.
Die US-Armee, die in der Vergangenheit bereits iranische Schiffe in der Region angegriffen hatte, äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Der iranische Gouverneur von Qeshm, Hossein Amir Teymouri, bestätigte die Angriffe und betonte die Notwendigkeit, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Der Vorfall könnte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Iran und den USA weiter belasten und die geopolitische Lage im Mittleren Osten destabilisieren. Experten warnen vor den möglichen Folgen für die internationale Schifffahrt und die globalen Ölpreise.
Quellen: Welt Online, Middle East Eye