Bahrain verhaftet Menschenrechtsverteidiger Naji Fateel erneut

Die bahrainischen Behörden haben am 18. August 2026 Naji Fateel, einen bekannten Menschenrechtsverteidiger, erneut verhaftet. Dies geschah mehr als zwei Jahre nach seiner Freilassung unter einem königlichen Gnadengesuch, das ihm nach über 11 Jahren Haft gewährt worden war. Laut dem Gulf Centre for Human Rights (GCHR) stürmten Zivilpolizisten um 5:45 Uhr morgens seine Wohnung, während Fateel und seine Familie schliefen.

Fateel hatte sich im Laufe der Jahre für die Menschenrechte in Bahrain eingesetzt und war bekannt für seine kritische Haltung gegenüber der Regierung. Seine erneute Verhaftung sorgt international für Besorgnis und wirft Fragen über die Menschenrechtslage im Land auf. Aktivisten und Organisationen fordern eine sofortige Freilassung und ein Ende der Repression gegen Menschenrechtsverteidiger in Bahrain.

Die Regierung Bahrains steht seit Jahren in der Kritik wegen ihrer repressiven Maßnahmen gegen Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten. Diese jüngsten Ereignisse könnten die internationalen Beziehungen Bahrains weiter belasten und die Aufmerksamkeit auf die Menschenrechtslage im Königreich lenken.

Quellen: Middle East Monitor