Ein Gericht in Bahrain hat kürzlich neun Personen zu lebenslanger Haft verurteilt, die des Zusammenwirkens mit den iranischen Revolutionsgarden beschuldigt werden. Laut staatlichen Nachrichtenquellen wurden diese Männer verurteilt, weil sie an sogenannten „feindlichen und terroristischen Aktionen“ gegen Bahrain beteiligt gewesen sein sollen.
Zusätzlich wurden zwei weitere Angeklagte zu drei Jahren Haft verurteilt. Diese Urteile reflektieren die anhaltenden Spannungen zwischen Bahrain und Iran, wobei die bahrainischen Behörden häufig vorgeben, dass Teheran in interne Angelegenheiten des Königreichs eingreift.
Die Regierung Bahrains hat in den letzten Jahren immer wieder Maßnahmen gegen Personen ergriffen, die wegen ihrer vermeintlichen Verbindungen zu Iran verdächtigt werden. Dies wird als Teil eines größeren politischen und sicherheitspolitischen Konzepts angesehen, um die Stabilität im Land zu wahren und die Einflussnahme Irans einzudämmen.
Quellen: Middle East Eye