Bildung in der Westbank durch Vertreibungen gefährdet

In der besetzten Westbank haben mehr als 830.000 palästinensische Jungen und Mädchen diese Woche ihren Schulbesuch wieder aufgenommen. Laut dem UN-Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) sind jedoch viele von ihnen von Bildungsunterbrechungen betroffen.

Die OCHA berichtete, dass mehr als 4.000 Schüler aufgrund von bevorstehenden Zwangsdemolierungen ihrer Wohnstätten und anhaltenden Vertreibungen in ihren Bildungschancen stark eingeschränkt sind. Die Situation ist insbesondere in Gebieten kritisch, in denen israelsche Siedleraktivitäten und militärische Operationen zunehmen.

Die Rückkehr in die Schule sollte eine positive Entwicklung darstellen, jedoch ist die Realität für viele Kinder von Unsicherheit geprägt. Angesichts der politischen und sozialen Spannungen bleibt die Frage, wie die palästinensische Bildung in einem derart instabilen Umfeld gesichert werden kann.

Quellen: Middle East Eye