Druze-Anführer kritisiert israelische Regierung wegen Ungerechtigkeiten

Am Dienstag äußerte sich Mowafaq Tarif, der geistliche Führer der Drusen-Gemeinschaft in Israel, scharf gegen die israelische Regierung. In seiner Ansprache kritisierte er die ungerechten Maßnahmen, die die Drusen-Gemeinschaft betreffen, insbesondere in Bezug auf Wohnraum und Infrastruktur.

Tarif berichtete über die gravierenden Probleme, die die Drusenfamilien plagen, darunter Wohnungsmangel und die Weigerung der Regierung, Tausende von Drusenhäusern an das Stromnetz anzuschließen. Diese Missstände sind seit Jahren ein Thema, das die Drusen-Gemeinschaft stark belastet.

Die Drusen, eine ethnisch-religiöse Gruppe, leben hauptsächlich in den Bergen Galiläas und im Golan. Tarif forderte die Regierung auf, die Situation zu verbessern und die Drusen nicht länger zu ignorieren. Er betonte, dass die Gemeinschaft trotz ihrer Loyalität zum Staat Israel mehr Unterstützung benötige, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Quellen: Middle East Monitor, FAZ Online