Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump zur Fortsetzung der Gespräche mit Iran aufgerufen. Laut einer Mitteilung der türkischen Präsidentschaft bat Erdogan um eine Deeskalation der Spannungen zwischen den beiden Ländern und bot die Unterstützung der Türkei für Friedensinitiativen an.
Die Türkei, die über die zweitgrößte Armee in der NATO verfügt und eine gemeinsame Grenze mit Iran hat, hat immer wieder zu einem Ende der Konflikte in der Region aufgerufen. In dem Gespräch wurde auch die Notwendigkeit betont, den Dialog zu intensivieren, um zu einer Lösung der anhaltenden Konflikte zu gelangen.
Erdogans Appell spiegelt die Besorgnis wider, die in der Türkei über die instabile Lage in der Region herrscht. Die türkische Führung hat sich immer wieder für diplomatische Lösungen eingesetzt und sieht sich als Vermittler zwischen den Konfliktparteien.
Quellen: Al-Monitor, Middle East Eye