Erdogan kritisiert Israel wegen Gaza-Genozidvorwürfen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Dienstag in Ankara erklärt, dass die Verleumdungen gegen die Türkei von Israel lediglich ein Versuch seien, die barbarischen Taten im Gazastreifen zu vertuschen. Erdogan, der nach einer Kabinettssitzung mit den Medien sprach, bezeichnete die israelischen Angriffe als Genozid und verwies auf die hohe Zahl ziviler Opfer, die überwiegend aus Frauen und Kindern bestehen.

„Wir ignorieren die Verleumdungen, die von einem Mordnetzwerk ausgehen, das für den Tod von 75.000 unschuldigen Menschen verantwortlich ist“, sagte Erdogan. Diese Äußerungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die internationale Gemeinschaft zunehmend besorgt über die humanitäre Krise in Gaza ist.

Erdogan forderte die Weltgemeinschaft auf, sich für die palästinensische Sache einzusetzen und Druck auf Israel auszuüben, um die Gewalt zu beenden. Die Türkei sieht sich in der Verantwortung, die palästinensischen Rechte zu verteidigen und humanitäre Hilfe zu leisten.

Quellen: Middle East Monitor