Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat am Samstag in Istanbul betont, dass die Türkei eine Ausweitung des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran ablehnt. Dies geschah während eines Treffens mit Masrour Barzani, dem Ministerpräsidenten der kurdischen Regionalregierung im Irak. Erdogan erklärte, dass die jüngsten Spannungen und die militärischen Aktivitäten der US-Truppen in der Region Sorgen bereiten.
„Wir möchten, dass der Konflikt nicht weiter eskaliert und dass Frieden und Stabilität in der Region gewährleistet werden“, so Erdogan. Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Beziehungen zwischen dem Iran und den USA angespannt sind, insbesondere nach mehreren Vorfällen, die die Situation weiter verschärften.
Das Treffen mit Barzani wurde auch genutzt, um über die Sicherheitslage im Irak und die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und der kurdischen Regionalregierung zu diskutieren. Beide Seiten betonten die Notwendigkeit, die territoriale Integrität des Iraks zu wahren und gemeinsame Herausforderungen anzugehen.
Quellen: Middle East Monitor