Die EU und 26 Länder haben am Mittwoch, den 12. August 2026, in einer gemeinsamen Erklärung die Hinrichtungen von Protestierenden im Iran verurteilt. In der Erklärung, die von dem französischen Außenminister Jean-Noel Barrot bekannt gegeben wurde, wird Iran aufgefordert, „bedeutende Schritte zur Wahrung der Menschenrechte“ zu unternehmen und die Stimmen seines Volkes ernst zu nehmen.
Die Hinrichtungen erfolgen in einem Kontext anhaltender Proteste im Iran, die durch soziale und wirtschaftliche Missstände ausgelöst wurden. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über die repressiven Maßnahmen der iranischen Regierung gegen die Zivilgesellschaft und die fortgesetzte Gewalt gegen friedliche Demonstranten.
Barrot betonte, dass die Mitgliedstaaten der EU entschlossen sind, für die Menschenrechte im Iran einzutreten und Druck auf die iranische Regierung auszuüben, um eine sofortige Beendigung der Hinrichtungen zu fordern. Die Erklärung ist Teil eines breiteren Engagements der internationalen Gemeinschaft, die Menschenrechtslage im Iran zu verbessern.
Quellen: Middle East Eye, BBC News