Fischsterben im Irak: Bauern verlieren Existenzgrundlage

Am Ufer des Tigris im Irak trauert Haidar Kazem um die 300 Tonnen Fisch, die er in seinen Teichen sorgfältig gezüchtet hatte. Diese wurden durch einen plötzlichen Anstieg von verschmutztem Wasser innerhalb von nur zwei Stunden ausgelöscht. Die Wasserqualität im Irak ist durch verschiedene Umweltprobleme stark beeinträchtigt, und das Land zählt zu den am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffenen Regionen der Welt.

Die Fischer und Aquakulturbetreiber in der Region sehen sich mit einem enormen Verlust konfrontiert, der nicht nur ihre wirtschaftliche Existenz bedroht, sondern auch die lokale Nahrungsmittelversorgung beeinträchtigt. Die irakische Regierung steht unter Druck, Maßnahmen zu ergreifen, um die Wasserressourcen zu schützen und die Umweltverschmutzung zu bekämpfen. Landwirtschaftsexperten warnen davor, dass ohne sofortige Intervention die Situation sich weiter verschlimmern könnte und die Bauern in eine noch tiefere Krise geraten.

Quellen: Al-Monitor