Houthis weisen Verantwortung für Drohnenangriff in Ägypten zurück

In einer aktuellen Mitteilung haben die Houthi-Rebellen aus dem Jemen alle Vorwürfe zurückgewiesen, die sie mit einem Drohnenangriff auf zwei Gaskähne im ägyptischen Hafen Damietta in Verbindung bringen. Diese Behauptungen, die in den letzten Tagen aufgetaucht sind, wurden als unbegründet abgelehnt. Laut einer Quelle im Houthi-ausgerichteten Außenministerium sei es nicht wahr, dass die Gruppe einen Angriff auf einen Schiff im Damietta Port durchgeführt habe.

Der Vorfall stellt das erste militärische Ereignis auf ägyptischem Boden seit Ausbruch des Iran-Kriegs dar und könnte die bereits angespannten politischen und militärischen Verhältnisse in der Region weiter destabilisieren. Der Suezkanal, der eine entscheidende Rolle für den internationalen Ölhandel spielt, steht somit im Mittelpunkt der geopolitischen Spannungen zwischen Iran, den Houthis und Saudi-Arabien.

Die Verweigerung der Verantwortung durch die Houthis könnte als Versuch gesehen werden, die Situation nicht weiter eskalieren zu lassen, während die internationale Gemeinschaft besorgt auf die Entwicklungen in der Region blickt.

Quellen: Middle East Eye, Al-Monitor