Die humanitäre Krise im Jemen verschärft sich zunehmend, da viele Familien, die in den Displaced-Persons-Camps leben, keinen Zugang zu Nahrungsmitteln haben. Eine 65-jährige Frau namens Saeedah Mohammed ist ein Beispiel für die Verzweiflung, die viele erleben: Sie geht mit einer Plastiktüte aus dem Camp, um Baumblätter zu sammeln, die sie ihren Enkeln gibt, um sie vor Hunger zu bewahren.
Die Zustände in den Camps sind erschreckend. Abfall und gelblich-braune Erde prägen das Bild, während die Menschen im Schatten von Bäumen nach Lebensmitteln suchen. Die internationale Gemeinschaft warnt, dass die Lebensmittelhilfe im Jemen stark reduziert wurde, was zu einem harten Wettbewerb um die wenigen verfügbaren Ressourcen führt. Die Situation wird durch eine anhaltende wirtschaftliche Krise im Land noch verschärft.
Experten befürchten, dass ohne eine sofortige Intervention die Zahl der hungerleidenden Menschen weiter steigen wird. Die humanitäre Unterstützung ist nicht nur für die Vertriebenen, sondern auch für die ansässige Bevölkerung von entscheidender Bedeutung, da sich die Notlagen zunehmend überschneiden.
Quellen: Al-Monitor, Al Jazeera English