Die Huthi-Miliz hat am Sonntag eine Ölanlage in Saudi-Arabien sowie einen Hafen im Jemen angegriffen. Dieser militärische Vorstoß geschah nur wenige Tage nach der Ankündigung eines neuen Verteidigungsbündnisses zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei, das als Reaktion auf die zunehmenden Bedrohungen in der Region gebildet wurde.
Der Vorfall ereignete sich, nachdem Saudi-Arabien den sogenannten Mekka-Pakt ins Leben gerufen hatte, der darauf abzielt, ein gemeinsames Verteidigungssystem zu etablieren. Ein Angriff auf eines der Mitgliedsländer soll demnach als Angriff auf alle gewertet werden. Ankara plant, dieses Bündnis zügig zu erweitern, was die geopolitischen Spannungen in der Region weiter anheizen könnte.
Die Huthi-Angriffe führten zu mindestens 11 Toten in Yemen, wie medizinische Quellen berichteten. Der Angriff auf die saudische Ölraffinerie an der Roten Meeresküste zeigt die anhaltenden Herausforderungen, denen sich Saudi-Arabien gegenüber sieht, während es versucht, Stabilität in der Region zu fördern und gleichzeitig auf militärische Bedrohungen zu reagieren.
Quellen: ZEIT Online, Welt Online