Die irakische Regierung hat am Donnerstag entschieden erklärt, dass sie keinerlei Vorwissen über die Luftangriffe der USA und Saudi-Arabiens auf Positionen der Volksmobilisierungskräfte (PMF) hatte. Diese Aussage steht im Widerspruch zu den Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, der behauptete, die Operation sei mit Bagdad abgestimmt worden.
Haider Al-Aboudi, der Sprecher der irakischen Regierung, sagte in einem Medieninterview, dass die Aussagen Trumps nicht der Realität entsprächen. Die PMF ist ein Zusammenschluss von paramilitärischen Gruppen, von denen viele von Iran unterstützt werden. Dies wirft Fragen hinsichtlich der Beziehungen zwischen dem Irak und den USA auf, insbesondere in Anbetracht der angespannten Sicherheitslage im Land.
Die irakische Regierung sieht sich weiterhin Herausforderungen gegenüber, während sie versucht, die nationale Souveränität zu wahren und gleichzeitig die Beziehungen zu internationalen Partnern zu navigieren. Diese Vorfälle könnten auch Auswirkungen auf die interne Politik im Irak haben, da die PMF eine bedeutende Rolle im Sicherheitsapparat des Landes spielt.
Quellen: Middle East Monitor, The Guardian