Der irakische Premierminister Mohammed Shia’ Al-Sudani hat heute Ankara besucht, wo er mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zusammentraf. Ziel des Treffens ist es, die bilateralen Beziehungen zwischen der Türkei und dem Irak zu vertiefen, insbesondere in den Bereichen Energie und Sicherheit.
Diese Annäherung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Kurden im Irak sich zunehmend benachteiligt fühlen, da sie in den Gesprächen zwischen Bagdad und Ankara oft nicht ausreichend vertreten sind. Die türkische Regierung strebt eine engere Kooperation an, um die regionalen Herausforderungen besser zu bewältigen und die Sicherheit in der Grenzregion zu stärken.
Analysten sehen diese Entwicklung als Teil eines größeren Trends, bei dem der Irak versucht, seine regionalen Beziehungen auszubauen und sich von den traditionellen Verbündeten zu lösen. Die türkische Außenpolitik könnte sich dadurch ebenfalls verändern, da Ankara sich in einem dynamischen geopolitischen Umfeld bewegt.
Quellen: Al-Monitor