Die militärischen Spannungen zwischen dem Iran und den USA haben am Dienstag einen neuen Höhepunkt erreicht, als die Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) mehrere ballistische Raketen auf amerikanische Militärstützpunkte im Nahen Osten abfeuerten. Die US-Streitkräfte bestätigten die Abfangung dieser Raketen und erklärten, dass ihre Truppen sich auf höchster Alarmstufe befinden.
Die Raketen wurden von iranischem Territorium aus abgefeuert und zielten auf US-Stellungen, die in der Region verteilt sind. Diese aggressive Handlung des Iran erfolgt im Kontext eines Anstiegs der militärischen Auseinandersetzungen, nachdem die US-Streitkräfte gemeinsam mit Saudi-Arabien präzise Angriffe auf pro-iranische Milizen im Irak durchgeführt hatten.
Die Angriffe der US-Soldaten und der saudischen Luftwaffe wurden als Reaktion auf die Bedrohungen durch die pro-iranischen Milizen gerechtfertigt, die in den letzten Wochen eine Reihe von Angriffen auf saudische Ölanlagen unternommen hatten. In einer Erklärung des US-Zentralkommandos wurde betont, dass die Operationen unter dem Recht auf Selbstverteidigung gemäß Artikel 51 der UN-Charta durchgeführt wurden.
Der Iran hat seinerseits die Angriffe auf US-Stützpunkte als Teil seiner Verteidigungsstrategie bezeichnet und drohte mit weiteren militärischen Maßnahmen, sollte der Druck von Seiten der USA und ihrer Verbündeten anhalten. Experten warnen vor einer möglichen Ausweitung des Konflikts, der die gesamte Region destabilisieren könnte.
Quellen: Middle East Monitor, Welt Online