Das iranische Regime hat die am Samstag eingeführten US-Sanktionen als veraltet und rückständig kritisiert. Der iranische Außenminister erklärte, dass diese Maßnahmen nicht nur die iranische Bevölkerung, sondern auch internationale Bemühungen um Frieden und Stabilität in der Region beeinträchtigen.
Die Sanktionen betreffen unter anderem den Zugang zu internationalen Bildungssystemen, insbesondere den TOEFL-Sprachtest, der für viele junge Iraner von Bedeutung ist, um im Ausland zu studieren. Dies hat zu einer Welle der Entrüstung unter Studenten und Akademikern geführt, die auf ihre Rechte und Möglichkeiten hinweisen.
Die iranische Regierung sieht in diesen Sanktionen eine Form der Aggression und eine Verletzung der Menschenrechte. Der Außenminister forderte die internationale Gemeinschaft auf, sich gegen solche Maßnahmen zu stellen, die als eine Art wirtschaftlicher Krieg betrachtet werden.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran sind in den letzten Jahren gestiegen, insbesondere seit dem Rückzug der USA aus dem Atomabkommen. Die iranische Führung betont die Notwendigkeit eines Dialogs, während die USA weiterhin Druck ausüben.
Quellen: Spiegel Online, ZEIT Online