Inmitten der angespannten Verhandlungen über einen möglichen Friedensvertrag mit den USA hat Iran die Forderungen westlicher Mächte zurückgewiesen. Esmail Baghaei, Sprecher des iranischen Außenministeriums, erklärte, dass die USA und andere westliche Staaten kein Recht haben, von Iran zu verlangen, was sie „sollen“ oder „müssen“. Diese Sprache sei nicht akzeptabel und würde nicht zu einem fairen Dialog führen.
Die iranische Führung hat betont, dass sie bereit ist, einen „würdigen Rahmen“ zu schaffen, um den Krieg zu beenden und regionale Spannungen zu verringern. Präsident Masoud Pezeshkian äußerte, dass Iran in den Gesprächen nach einer Lösung strebe, die die nationale Souveränität respektiert und die Interessen aller Beteiligten berücksichtigt.
Die Verhandlungen sind geprägt von Misstrauen und unterschiedlichen Forderungen, insbesondere in Bezug auf die nukleare Politik Irans. Während die USA auf strengen Bedingungen bestehen, zeigt sich Teheran unnachgiebig und lehnt einseitige Vorgaben entschieden ab.
Quellen: Middle East Eye, Al Jazeera English