Iran reagiert mit Angriffen auf US-Stützpunkte im Nahen Osten

Teheran hat am Mittwoch US-Militärbasen in Bahrain, Kuwait und Jordanien angegriffen, nachdem die USA zuvor iranische militärische Einrichtungen in der Nähe der Straße von Hormuz bombardiert hatten. Laut den Berichten der iranischen Revolutionsgarde wurden Drohnenangriffe auf die US-Fünfte Flotte in Bahrain sowie Langstreckenraketenangriffe auf die Azraq-Luftbasis in Jordanien und die Ali Al Salem-Luftbasis in Kuwait durchgeführt.

Die iranischen Streitkräfte erklärten, dass diese Angriffe eine direkte Vergeltung für die US-Operationen seien, die als Reaktion auf den Abschuss eines amerikanischen Hubschraubers durch iranische Streitkräfte im April durchgeführt wurden. Diese Eskalation könnte die seit April geltende Waffenruhe gefährden und die Region weiter destabilisieren.

Iranische Staatsmedien berichteten, dass die Revolutionsgarde bereit sei, eine stärkere Antwort zu geben, falls die USA ihre militärischen Aktivitäten fortsetzen. Diese Entwicklungen könnten die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten weiter verschärfen und zu einer breiteren militärischen Auseinandersetzung führen.

Quellen: Middle East Eye, Al-Monitor