Iran schließt Hormuzstraße nach US-Luftangriffen

Teheran hat nach den jüngsten US-Luftangriffen auf militärische Ziele im Iran die Kontrolle über die Straße von Hormuz übernommen. Ebrahim Rezaei, ein Sprecher des nationalen Sicherheitskomitees des iranischen Parlaments, erklärte, dass die Straße mit „Macht“ kontrolliert werde. Die USA hatten in den vergangenen Tagen mehr als 140 Ziele in Iran angegriffen, was zu einer erhöhten Spannungen in der Region geführt hat.

In Reaktion auf die Angriffe hat Iran mehrere Raketen und Drohnen gegen die Golfstaaten abgefeuert, darunter Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Oman. Diese Angriffe wurden als Vergeltungsmaßnahme für die US-Luftangriffe interpretiert, die auf militärische Infrastruktur und Unterstützungseinheiten abzielten.

Die Situation im Persischen Golf bleibt angespannt. Experten warnen vor einem möglichen militärischen Konflikt, der auch die globalen Ölpreise erheblich beeinflussen könnte, da die Straße von Hormuz eine der wichtigsten Wasserstraßen für den internationalen Öltransport ist. Iran hat angedeutet, dass weitere Angriffe auf US-Interessen in der Region erfolgen könnten, sollte es zu weiteren militärischen Provokationen kommen.

Quellen: The Guardian, Middle East Eye, Al Jazeera English