Iran verteidigt Angriffe auf Kuwait und Bahrain als Selbstverteidigung

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat die Angriffe auf Kuwait und Bahrain als „Selbstverteidigungsangriffe“ bezeichnet. Diese Reaktion erfolgte nach einem misslungenen Angriff, bei dem kuwaitische Behörden 30 ballistische Raketen und Drohnen abfingen. Bei einem weiteren Angriff auf den Hauptflughafen Kuwaits kam es zu einem Todesfall und mindestens 63 Verletzten.

Die Angriffe erfolgten in einer Zeit, in der die Spannungen zwischen Iran und seinen Nachbarländern stark zugenommen haben. Kuwait berichtete, dass die Angriffe gezielt auf das Passagierterminal des Flughafens abzielten, wodurch der Flugverkehr vorübergehend eingestellt wurde, jedoch inzwischen wieder aufgenommen werden konnte. Die Situation hat die internationale Gemeinschaft alarmiert, da die Gefahr eines weiteren Konflikts in der Golfregion wächst.

Iranische Behörden argumentieren, dass die Angriffe eine Reaktion auf wahrgenommene Bedrohungen in der Region sind. Diese rechtfertigenden Erklärungen könnten jedoch die bereits angespannten Beziehungen zu den Nachbarstaaten weiter belasten.

Quellen: Middle East Eye, FAZ Online